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Meine Geschichte

Warum ich tue, was ich tue: Von Perfektionismus zu echter Verbindung

Manche Hunde kommen in unser Leben, um uns zu fordern – und manche, um uns zu verändern. Bei mir war es Pete, mein Catahoula, mein absoluter Seelenhund.

Bevor Pete einzog, wollte ich alles richtig machen. Ich stand ein dreiviertel Jahr auf der Warteliste einer Züchterin, las die wichtigsten Bücher, informierte mich akribisch und hatte die besten Trainer an meiner Seite. Pete ist ein Prachtexemplar seiner Rasse – er hat seine Rassebeschreibung quasi 1:1 gelesen und setzte sie konsequent um. Und das war herausfordernd.

Ich hatte eine Menge Tools, das ganze angeeignete Wissen und einen Plan. Aber ich hatte auch ein Problem: Ich war zu verkopft. Ich wollte perfekt sein, die perfekte Hundehalterin für den perfekten Hund. Doch Hundetraining funktioniert so nicht. Weder wir Menschen noch unsere Hunde sind Maschinen.

 

Wenn die Theorie an der Realität scheitert

Ich kenne die Spaziergänge, von denen man mit Tränen in den Augen nach Hause kommt. Ich kenne das Gefühl von Scham, wenn der eigene Hund mal wieder aus der Rolle fällt und man glaubt, alle Augen lasten auf einem.

Diese Momente mit Pete haben mich gelehrt: Hundetraining ist keine Perfektion. Es ist Balance. Es geht darum, Grenzen zu setzen, ohne die Verbindung zu verlieren. Es geht darum, den Hund zu verstehen – aber sich selbst dabei nicht zu vergessen. Vor allem aber habe ich gelernt, dass wirkliche Veränderung niemals an der Oberfläche beginnt. Statt nur Symptome zu deckeln, gehen wir den Ursachen auf den Grund. Wir arbeiten an der Basis und am Fundament eurer Beziehung, damit Lösungen nachhaltig sind und nicht nur im Trainingsmoment funktionieren. 

 

Neue Wege

Dass ich keine halben Sachen mache, spiegelt sich in meinem Werdegang wider. Wenn ich für ein Thema brenne, tauche ich voll ab. Deshalb reichte mir die behördliche Erlaubnis (§11) nicht aus – ich wollte das fundierteste Wissen und ließ mich zusätzlich durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein zertifizieren.

Wie befreiend dieses Wissen sein kann, durfte ich erleben, als im letzten November Nuki bei uns einzog. Ein „Secondhand-Hund“, eine kleine ältere Mischlings-Hündin aus zweiter Hand. Mit ihr war alles anders: leichter, freier, authentischer, weil ich gelernt hatte, den Perfektionismus abzulegen und die Verbindung zuzulassen. 

 

Gemeinsam stärker: Maike & Ich

Auf dem Weg der Ausbildung begegnete mir Maike Busse. Vom ersten Tag an waren wir auf einer Wellenlänge – fachlich wie menschlich. Schnell war klar: Wir wollen gemeinsam etwas bewegen. Wir ergänzen uns perfekt, unterstützen uns gegenseitig und arbeiten heute eng vernetzt im Raum Münster zusammen. Während Pete&Partners entstand, gründete Maike Ihre Hundeschule Hundewerkstatt Münsterland.

Am Ende des Tages bin ich trotz all meiner Zertifikate und Fachkenntnisse eines: selbst Hundehalterin. Ich bin nicht perfekt, aber ich bin echt. Ich begleite dich nicht nur mit wissenschaftlichem Know-how, sondern mit viel Herz und dem Wissen, wie sich der Alltag mit Hund wirklich anfühlt.

 

Lass uns gemeinsam den Partner in dir wecken, den dein Hund verdient.

Deine Julia

 


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